Was tut sich in der Städteregion? Welche sozialen Themen sind in der Diskussion? Was sagen der Paritätische und seine Mitgliedsorganisationen? Auf dieser Seite finden Sie Informationen, Stellungnahmen und Positionen des Paritätischen zu aktuellen sozialpolitischen Themen in unserer Region.
Wuppertal, 24.8.2011. Auf Einladung des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes NRW besuchte Barbara Steffens, NRW-Ministerin für Gesundheit, Emanzipation, Pflege und Alter heute die Pflege-WG der Freien Alten- und Nachbarschaftshilfe Aachen (FAUNA). Der Verband hatte eingeladen, anlässlich des vom Ministerium initiierten „Masterplan Quartier“ vor Ort über zukunftsweisende Pflegekonzepte und alternative Wohnmodelle zu diskutieren. Am Rande des Ortstermins forderte der Paritätische Modifikationen der Pflegegesetze auf Landesebene. mehr
Januar 2010 - In Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Integration und dem Eine Welt Forum hat die Arbeitsgruppe Einwanderung einen Stadtplan für NeuAachenerInnen herausgegeben.
In Aachen haben ca. 30 % der Bevölkerung einen familiären Integrationshintergrund. Auch bei den Mitgliedsorganisationen des Paritätischen sind Menschen anderer Nationalitäten ein fester Bestandteil des Klientels und auch Personals. Die Arbeitsgruppe möchte die offenen Fragen der Beratungsstellen aufgreifen und integrative Projekte gemeinsam weiter entwickeln. Erstes Produkt, mit freundlicher Unterstützung des Fachbereichs Umwelt der Stadt Aachen, ist der handliche Stadtplan.
In 7 Sprachen werden die Nutzer begrüßt und auf wichtige Anlaufstellen für die eigene Orientierung hingewiesen. Vom Tourist Service über die Stabsstelle Integration bis zu Aidshilfe können alle Beratungsstellen aufgefunden und angerufen werden.
Die erste Auflage ist bereits vergriffen.
Die Neuauflage liegt nun vor und kann gegen Zahlung einer Schutzgebühr in unserer Geschäftsstelle abgeholt werden.
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Juli 2009 - Kinderregelsätze auch nach Erhöhung zum 1. Juli nicht bedarfsdeckend
Anlässlich einer gemeinsamen Veranstaltung des Paritätischen und des nordrhein-westfälischen Sozialministeriums unterstützte der Paritätische Wohlfahrtsverband die Forderung des Sozialministers Karl-Josef Laumann nach einer sofortigen Neubemessung der Kinderregelsätze und forderte eine Anhebung der Hartz IV-Sätze für Kinder und Jugendliche je nach Altersstufe um bis zu 36 Prozent. „Es kann nicht sein, dass die Bundesregierung zwei Millionen Kinder und ihre Familien in ihrer Armut im Stich lässt und bis 2011 vertröstet“, kritisierte Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen. Weitere Informationen: www.der-paritaetische.de
Dezember 2008 - Mitte Dezember legt die Stadt Aachen einen Zwischenbericht zum Sozialentwicklungsplan (SEP) vor. Bereits im Frühjahr hatte der Paritätische eine Stellungnahme zum Sozialentwicklungsplan vorgelegt. Die zentralen Punkte sind:
Regine Berg, Vorstand
Merete Menze, Geschäftsführung
November 2008 - In der Städteregion Aachen gibt es aktuell 1.150 Plätze in Kindergärten, Tagesstätten, integrativen und heilpädagogischen Einrichtungen. Sie sind entweder in Trägerschaft von Eltern („Eltern-Initiativ-Kindergärten“) oder von finanzschwachen gemeinnützigen Vereinen (Lebenshilfe, Verein für Körper- und Mehrfachbehinderte, Studentenwerk AöR). 75 Plätze gibt es in sogenannten „Spielgruppen“, die meist keinerlei öffentliche Förderung erhalten.
Die Umstellung vom „Gesetz Tageseinrichtungen für Kinder (GTK)“ zum „Kinderbildungsgesetz KiBiz“ ab dem Kindergartenjahr 2008/2009 und die Entscheidung der Landesregierung zur Schließung von Horten zu Gunsten der „Offenen Ganztagsschule“ (OGS) hatte trotz breit angelegter Öffentlichkeitsarbeit und Intervention auf Verwaltungs- und politischer Ebene einschneidende Konsequenzen:
In Aachen musste der Schülerladen in der Hermannstraße bereits 2007 schließen und der "Zauberhut" in der Trierer Straße hat bis zur Umstellung auf die OGS seine Plätze reduziert. In Würselen schließt der DKSB einen eingruppigen Kindergarten wegen rückläufiger Anmeldezahlen. Die Räumlichkeit in der Bahnhofstraße galt allerdings seit Bestehen als „eine Übergangslösung“.
Auch für eine Reihe weiterer Träger wird das neue Gesetz in den Jahren bis 2011 Schwie-rigkeiten mit sich bringen, für die es heute noch keine Lösungen gibt. Einzelne Einrichtungen werden gar um ihr Überleben fürchten müssen. Der PARITÄTISCHE wird sich dabei aktiv für die Interessen seiner Mitglieder einsetzen. Da das Gesetz insbesondere große Träger und Verbünde favorisiert, ist zudem kaum zu erwarten, dass es Neugründungen von Kindertageseinrichtungen durch Eltern gibt.
Rochus Kleineidam
September 2008 - Die StädteRegion Aachen wird für die rund 568.000 Einwohner neue soziale Unterstützungssysteme und für unsere 111 Mitgliedsorganisationen neue Strukturen der Beratung und politischen Mitbestimmung mit sich bringen. Für den Paritätischen stehen dabei folgende Fragen im Vordergrund: Wie werden soziale Probleme wahrgenommen? Welche Hilfssysteme und Netzwerke werden aufgebaut? Wie werden Familien und Kinder unterstützt? Mehr