Der Paritätische Städteregion Aachen


Aachener Laienhelfer Initiative e.V.

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Mitglied im Paritätischen seit 1980

Im Profil

Die Aachener Laienhelfer Initiative (ALI) e.V. wurde 1979 vor dem Hintergrund der Psychiatrie-Enquete von Bürgern gegründet, die die Lebensbedingungen seelisch erkrankter Menschen verbessern wollten. Im Betreuten Wohnen leistete der Verein Pionierarbeit: Die ersten betreuten Wohngemeinschaften wurden in den 80iger Jahren aufgebaut. Neben den Hilfen für Betroffene in den Bereichen Arbeit, Wohnen, Freizeit und soziale Beziehungen berät die ALI auch Angehörige.

Im Einsatz

Foto Aliteam

Die ALI betreibt zwei Sozialpsychiatrische Zentren (SPZ) in der Stadt Aachen mit zwei Kontakt- und Beratungsstellen (Kobs), dem Betreuten Wohnen (Bewo) für Erwachsene, dem Fachbereich „Junge Erwachsene“, dem Integrationsfachdienst und Zuverdienstprojekt „Pack an – ein Projekt der ALI e.V.“ Die Einrichtungen der SPZs arbeiten fallbezogen in einem Netzwerk aus psychiatrischen Fachkrankenhäusern, Fachärzten und Psychotherapeuten sowie der Arbeitsverwaltung und Behörden. Die Kobs sind nicht nur Treffpunkt für viele Besucher, die Kontakte pflegen wollen, sondern beraten beispielsweise zu Fragen der Krankheitsbewältigung oder bei Problemen in sozialen Beziehungen. Im Einzelfall werden Betroffene zu Ärzten und Behörden begleitet. Das Betreute Wohnen ist ein ambulantes Hilfsangebot für seelisch Erkrankte ab dem 18. Lebensjahr. Im Rahmen eines individuellen Hilfeplans umfasst die Betreuung durchschnittlich drei Wochenstunden. Daneben bietet die ALI auch Plätze in Wohngemeinschaften an, in denen je zwei bis vier Personen leben. Insbesondere an Betroffene zwischen 18 und 27 Jahren wendet sich die ALI mit ihrem Treffpunkt für junge Menschen (Jalit), der einen niederschwelligen Zugang zum Hilfesystem ermöglicht. Im Bereich Arbeit trägt der Integrationsfachdienst der ALI bei, seelisch schwerbehinderten Menschen eine Teilnahme am Arbeitsleben zu ermöglichen. Außerdem gibt es „Pack an - ein Projekt der ALI e.V.“, wo Dienstleistungen rund ums Haus auf dem freien Markt angeboten werden. Im Rahmen dieses Zuverdienstprojekts können Bezieher einer Erwerbsunfähigkeitsrente und Empfänger von Grundsicherungsleistungen ohne den Druck formeller Rehabilitationsziele das eigene Arbeitspotential entwickeln.

In der Region

Die Angebote der Kontakt- und Beratungsstelle Südstraße richten sich an Bürger der Stadt Aachen in den westlichen und nördlichen Stadtteilen, die der Kobs Trierer Straße an Einwohner der östlichen und südlichen Stadtteile. Das Betreute Wohnen für Erwachsene kann von seelisch Erkrankten genutzt werden, die in Stadt oder Kreis Aachen leben. Der Fachbereich „Junge Erwachsene“ wie auch das Zuverdienstprojekt richten sich an Menschen in der Stadt Aachen. Der Integrationsfachdienst kann von Menschen aus Stadt und Kreis Aachen genutzt werden.

In Zahlen

2007 haben 1.207 Personen Angebote von Ali e.V. genutzt | Hauptamtliche Mitarbeiter/innen: 30 | Zuverdienstkräfte: 6 | Ehrenamtliche Mitarbeiter/innen: 13

In Verbindung

Ansprechpartner: Wolfgang Behrens, Geschäftsführer | Aachener Laienhelfer Initiative e.V. | Sophienstr. 15, 52070 Aachen | Telefon 0241 - 51 0000-612, Fax: 0241 - 51 0000-613 | E-mail: wolfgang.behrens@ali-ev-aachen.de | www.ali-ev-aachen.de

Redaktion: gossen-kommunikation.de | Stand: Februar 2009


Ausdruck aus: http://www.staedteregion-aachen-paritaet.de/content/e829/e831/e1062/index_ger.html
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